
Nein. In der Chiropraktik wird nicht „eingerenkt“, da Gelenke in nicht ausgerenkt sind. Stattdessen wird justiert: mit einem gezielten, kurzen Impuls wird die Bewegungsfunktion eines Gelenks und die nervale Steuerung unterstützt. Dabei wird nichts verschoben oder mit Kraft „zurückgedrückt“.
Das Knacken entsteht durch eine kurzzeitige Druckveränderung im Gelenkspalt, bei der sich Gasbläschen lösen. Es ist harmlos und kein Zeichen dafür, dass etwas „ein- oder ausgerenkt“ wird.
Die Gelenke werden dabei nicht ausgeleiert. Chiropraktische Justierungen sind präzise, kontrolliert und zielen darauf ab, die Gelenkfunktion und Stabilität zu verbessern – nicht sie zu schwächen.
Am besten bequeme Alltagskleidung, in der Sie sich gut bewegen können. Die Behandlung findet in der Regel angezogen statt – spezielles Umziehen ist nicht erforderlich.
Nein. Für eine chiropraktische Behandlung benötigen Sie keine ärztliche Verordnung. Ein Termin kann direkt vereinbart werden.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen chiropraktische Behandlungen meist nicht. Bei privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen ist eine Erstattung häufig möglich. Gerne unterstützen wir Sie mit den notwendigen Informationen oder Unterlagen für die Einreichung bei Ihrer Versicherung.
Ja. Chiropraktische Behandlungen werden individuell, altersgerecht und sehr schonend durchgeführt. Die angewendeten Techniken sind speziell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst – etwa bei Kindern, in der Schwangerschaft oder im höheren Lebensalter – mit dem Ziel, Beweglichkeit, Wohlbefinden und körperliche Balance sicher zu unterstützen.
Nicht zwingend – aber Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Wirkung. Gute Chiropraktik wirkt über Wiederholung. Wie oft Termine sinnvoll sind, hängt vom individuellen Beschwerdebild ab. Bei akuten Beschwerden können zu Beginn häufigere Behandlungen sinnvoll sein.
Langfristig liegt das Ziel bei vielen Menschen bei etwa drei bis vier Terminen pro Jahr, sobald der Körper stabiler ist. Mein Anspruch ist: so wenig Termine wie nötig.
Ziel ist immer, die funktionellen Ursachen von Beschwerden zu erkennen und zu behandeln – nicht nur die Symptome zu überdecken. Chiropraktik wirkt auf die Dynamik zwischen Gelenken, Muskeln und dem Nervensystem.
Ja, Sie können in der Regel direkt wieder Alltag, Sport oder Arbeit aufnehmen. Manchmal empfehlen wir ergänzende Übungen oder kurze Ruhephasen zur optimalen Regeneration.
Die Bezahlung ist unkompliziert möglich – bar, per EC-Karte, per Bankeinzug oder per Überweisung.
Für die Behandlung benötigen Sie nichts Spezielles. Falls vorhanden, können frühere Befunde oder bildgebende Verfahren (z. B. MRT, Röntgen, Arztberichte) die Einschätzung unterstützen.
Formulare wie der Anamnesebogen füllen Sie idealerweise vorab online im Patientenportal aus. Alternativ können Sie diese auch ausgefüllt zum Termin mitbringen.
Nein. Chiropraktik wirkt nicht nur bei Rückenschmerzen. Sie unterstützt die Funktion des Bewegungsapparates und die körpereigene Selbstregulation. Dadurch kann sie bei vielen funktionellen Beschwerden in unterschiedlichen Körperbereichen hilfreich sein – auch dann, wenn die Ursache nicht direkt am Ort der Symptome liegt.
Wenn Sie unsicher sind, ob Chiropraktik für Ihr Anliegen geeignet ist, klären wir das gerne vorab in einem persönlichen Gespräch.
Nicht erst im akuten Schmerzfall. Chiropraktik kann sinnvoll sein, sobald sich Bewegungseinschränkungen, Spannungen oder wiederkehrende Beschwerden zeigen.
Ähnlich wie beim Zahnarzt gilt: Funktionelle Störungen lassen sich oft besser beeinflussen, bevor starke Symptome entstehen.
Erfahrungsgemäß wirkt sich auch die Dauer der Beschwerden auf den Behandlungsverlauf aus – je früher abgeklärt wird, desto günstiger sind häufig Verlauf und Aufwand.
Ja. Termine können auch gemeinsam oder aufeinander abgestimmt vereinbart werden. Sprechen Sie mich gerne an, damit wir eine passende Lösung finden.